nikola lutz

 Foto: Wilhelm Betz
Tárogató Reflections

mit

Nikola Lutz - Tárogató
Remmy Canedo - Klangregie

Das Tárogató ist ein Volksinstrument osteuropäischen Ursprungs, sein Klang ist reichhaltig und könnte als holziger als ein Saxofon jedoch kräftiger als eine Klarinette charakterisiert werden. Bislang fand das Tárogató hauptsächlich in ungarischer und rumänischer Volksmusik Verwendung. Nikola Lutz hat sich seit sie 2013 erstmals mit diesem Instrument in Berührung kam intensiv damit auseinandergesetzt und erforscht seither die Möglichkeiten des Tárogatós in der Neuen Musik. Die Tárogató Reflections bilden den vorläufigen Höhepunkt dieser mehrjährigen Beschäftigung. Mit der noch unerforschten Klangwelt des Tárogatós konnte sie die Neugier der Komponisten wecken und ist dabei, eine eigene Literatur für dieses Instrument zu schaffen.

In dem Uraufführungskonzert steht das Tárogató mehrkanaligen elektronischen Klängen gegenüber. Die Komponisten Lorenzo Romano, Giorgio Colombo Taccani, Joseph Michaels, Nicola Sani, Malte Giesen und Nikola Lutz werden die Freiheit zur Neudefinition dieses noch unbekannten Klangkörpers auf unterschiedliche Weise zu nutzen wissen - ein Abenteuer, auf dessen Ergebnisse man gespannt sein darf. Tárogató Reflections ist eine Suche nach der Identität eines noch jungen Instrumentes, aber auch nach Identität in Zeiten einer zunehmend globalisierten Kultur.

Freitag, 18.11.2016
19:00 Uhr
Fruchtkasten im Landesmuseum
Schillerplatz 1
70173 Stuttgart
Eintritt € 5,- / erm 3,-

mit freundlicher Unterstützung von:
Stadt Stuttgart
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
ARCES e.V.
Italienisches Kulturinstitut Stuttgart

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